Drei Tage mit Windows Vista – Fazit

22. Februar 2007 von Marco

Ich fange gleich mit der Pro-Contra-Liste an und komme dann später zu meinem Fazit.

Das gefällt:

  • neue Effekte, schickes Design
  • Sidebar stelle ich mir für die Zukunft sinnvoll vor
  • Verbesserte Navigationsleiste im Explorer
  • strenges Sicherheitskonzept
  • Soundmixer pro Anwendung
  • einheitliche Ordnerstruktur für alle Sprachen
  • Sprachsteuerung
  • Geschwindigkeit war gefühlt sehr gut, was vielleicht auch am frischen System lag

Das gefällt nicht:

  • Azureus, Winrar, Videolan, Media Player Classic arbeiten fehlerhaft
  • Nikon Capture und Acdsee sind nicht kompatibel (und ich habe nicht viele Anwendungen getestet)
  • Benutzerkontensteuerung (UAC) nevt einfach ab und kann nicht angepasst werden
  • Treiberprobleme (fand ich aber nicht so schlimm)
  • Schrift unscharf und insgesamt schwieriger lesbar als unter XP (Cleartype oder Standard machen kaum einen Unterschied)
  • Netzwerkoptionen fast unbenutzbar
  • gewohnte Funktionen sind an völlig anderen Orten im x-ten Untermenü
  • zu viele Popups, die man sich nach einer Weile eh nicht mehr durchliest (unsicher)
  • Der Knopf im Startmenü fährt den Rechner nicht runter sondern versetzt ihn in den Bereitschaftsmodus (leider nicht einstellbar)

Ich und meine Anwendungen sind noch nicht reif für Vista. Habe heute wieder XP gestartet und werde wohl dabei bleiben. Eigentlich hatte ich mich auf einen Wechsel inklusive frischem neuen System gerfreut, bin aber leider enttäuscht worden. Für mich so wichtige Anwendungen wie Nikon Capture oder Acdsee sind nicht Vista kompatibel. Nach schlechten Erfahrungen mit Winrar und anderen Programmen habe ich dann keine Lust gehabt noch andere Programme zu testen.

Drei Tage mit Windows Vista – Tag 3

20. Februar 2007 von Marco

Nachdem ich wie im vorherigen Artikel beschrieben endlich die eingehenden Verbindungen hinbekommen hatte, war ich zuversichtlich Vista doch noch produktiv einsetzen zu können. Heute folgten weitere Tests mit diversen Programmen, die ich zum Laufen bekommen wollte. Firefox, Miranda und Thunderbird waren problemlos vistafähig. Auch der VLC media player läuft nach der Umstellung auf die Windows GDI Videoausgabe (bei den erweiterten Einstellungen der Ausgabemodule) wieder rund.

Ärger hatte ich jedoch mit Azureus (BitTorrent Client) und mit WinRar. Azureus funktionierte dann doch noch im Kompatiblitätsmodus für Windows XP, konnte aber leider nicht dauerhaft stabile Downloads erreichen. Außerdem nervt bei beiden Programmen bei jedem Start die Benutzerkontensteuerung (UAC), die sich anscheinend nicht für einzelne Programme deaktivieren lässt. Von WinRar gibt es bereits eine englische Beta, die die Kontextmenüs unter Vista wieder funktionsfähig macht.
Als nette neue Funktion habe ich die Sprachsteuerung entdeckt, die mir zumindest bis jetzt Spaß macht und auch gut funktioniert. Je mehr man sie benutzt, desto besser soll sie werden. Doch bevor ich sie nutzen konnte entdeckte ich ein weiteres Problem: das Mikrofon wollte an meiner Soundblaster Live! 5.1 nicht funktionieren.

Mikrofon bei der SB Live! 5.1 aktivieren:

  • LiveDrvUni-Pack(ENG).exe von Creative herunterladen
  • diese Datei z.B. mit WinRar entpacken
  • im Verzeichnis Audio/Drivers die Datei CTZAPXX.exe starten
  • Geduld mit der Installation, es funktioniert schon :)

Jetzt sollte nach einem Neustart das Mikrofon funktionieren. Bei mir konnte ich mich selbst auf dem Lautsprecher hören, konnte aber nicht finden wo man das abschaltet. Nach einiger Zeit habe ich es dann doch noch finden können. In der Systemsteuerung Sound auswählen und dort den Reiter Wiedergabe wählen. Auf die Lautsprecher klicken und dann auf Eigenschaften. Dort kann man dann unter Pegel das Mikro abschalten. Einfach oder?

Vista beschäftigt mich mehr als mir lieb ist. Eigentlich wollte ich innerhalb von drei Tagen entschieden haben ob ich von XP zu Vista wechsel. Nach dem zweiten Tag sah es ganz danach aus – man geht ja mit der Zeit. Heute nach herben Rückschlägen muss ich erst noch etwas testen bis ich den Schritt wage. Es erwartet euch also mindestens noch ein Tag mehr. :)

Display tauschen beim Sony Ericsson P900 (P910i)

16. Februar 2007 von Christian

Welche eine Misere: Mein Handy hat den Weg Schreibtischkante, Kante des Fernsehtischs, Fußboden hinter sich und nun ist das Display tot.

Also hab ich ein neues Display bestellt.

Der Austausch gestaltet sich recht einfach und sollte, wenn man weiß, wo die richtigen Schrauben sind, auch von nicht-technik-affinen Personen in 10 Minuten zu erledigen sein.

Wir brauchen dazu:

  • Ein P900 (oder auch 910i) mit kaputtem Display
  • Einen kleinen Kreuzschraubendreher
  • Ein neues Display

(Wer kein kaputtes P900 zur Hand hat, kann sich mit einen funktionierenden P900 und dem Schraubendreher ganz einfach eins basteln)

Dann also die Stoppuhr auf Null gesetzt und los geht’s!

00:00:00 – Schritt 1: Mit dem Stift des P900s die Schraubenabdeckungen runternehmen und die Schrauben freilegen.

P900_01P900_02P900_03P900_04

00:29:79 – Schritt 2: Den Akku und die Sim-Karte ausbauen. Es müssen nun vier Schrauben sichtbar sein. Diese müssen rausgedreht werden. Danach kann die gesamte Vorderseite des Handys vorsichtig abgenommen werden.
P900_5P900_05

02:15:47 – Schritt 3: Das Display sollte nun locker auf einer Metallplatte liegen. Diese müsst ihr durch lösen der beiden Schrauben abnehmen. Danach könnt ihr die Platine, an der das Display hängt komplett runternehmen. Dafür müsst ihr die Plastiknasen, die sie festhalten vorsichtig lösen. Achtung: Die Platine könnt ihr nicht komplett rausheben, da sie immer noch mit dem Jog-Dial zusammenhängt.
P900_06P900_07

04:22:10 – Schritt 4: Ihr seht jetzt, dass das Display mit einem kleinen Stecker auf der Platine steckt. Diesen löst ihr einfach und nehmt das Display ab. Jetzt das neue Display aufstecken und fertig. Dass ich davon leider kein Foto gemacht habe ist mir leider erst aufgefallen, als ich die Platine schon wieder eingesteckt hatte… Wer das Ganze nachbastelt, möge mir bitte ein Foto schicken. :-)

07:33:29 – Schritt 5: Alles in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammenbauen.

09:30:69 – Schritt 6: Einschalten, Display funktioniert, freuen!

P900_10P900_09

Drei Tage mit Windows Vista – Tag 2

09. Februar 2007 von Marco

Nachdem schon einige fragten wo denn der zweite Teil der Reihe bleibe, komme ich endlich dazu diesen zweiten Teil zu schreiben.

Es beginnt sogleich mit einer guten Nachricht: Eingehende Verbindungen funktionieren auch mit Windows Vista! Beim letzten Mal hatte ich ewig danach gesucht, bin alle Dialoge durchgegangen und konnte nichts finden. Für mich sind die eingehenden VPN-verbindungen ein K.O.-Kriterium gewesen und Vista konnte sich daher gerade noch vor der Löschung bewahren.

Wir erstellt man eine eingehende Verbindung unter Vista?

eingehende VerbindungenIn der Systemsteuerung den Punkt Netzwerkstatus und -aufgaben anzeigen bzw. Netzwerk- und Freigabecenter in der klassischen Ansicht auswählen und dann bei den Aufgaben auf Netzwerkverbindungen verwalten klicken. Der Name wird dem allerdings nicht gerecht! Man kann zwar bestehende Verbindungen verwalten aber keine neuen anlegen. Insgesamt sind mir das zu viele Stellen an denen man nach irgendwelchen Dialogen suchen muss. Hätte man das nicht intelligent zusammenfassen können? Mit den Netzwerkeinstellungen unter Vista bin ich insgesamt ziemlich unzufrieden was die Bedienung angeht. Aber zurück zum Thema! Bei der Verwaltung angekommen drückt man die ALT-Taste und ein Menü kommt zum Vorschein. Unter Datei > Neue eingehende Verbindung kann man jetzt wie gewohnt seine Verbindung anlegen – *puh* gefunden.

Bei den Programmen gibt es leider auch noch einige Probleme. Der VideoLan Client (VLC) will kein Video abspielen und meine Alternative Media Player Classic spielt zwar Videos ab, Vista schaltet dann aber die Aero-Oberfläche kurzzeitig ab.

Die letzten Tage habe ich auch noch Erfahrungen mit zwei anderen Installationen gemacht. Ein Windows Vista Ultimate 32-Bit Update funktionierte nach anfänglichen Problemen (Fat32 auf NTFS konvertiert) dann doch noch und eine Ultimate Vollversion startete sogar auf einem P4 mit nur 512 MB Arbeitsspeicher. Trotzdem hatte ich einigen Ärger mit Treibern, die die Hersteller noch immer nicht bereitgestellt haben. So musste ich z.B. bei einem HP Drucker einen Treiber von einem anderen Drucker installieren und dann ging es.
Ansonsten klicke ich mich hier noch etwas durch und gewinne weitere Eindrücke, die dann im Gesamtfazit des dritten Tages auftauchen werden.

Ibanez Vibrato feststellen

09. Februar 2007 von Christian

Der erste Beitrag in einer neuen Kategorie! Ich habe vor kurzem an meiner Gitarre herumgebastelt und will das Ergebnis jetzt in der Kategorie “Werken” veröffentlichen.

Ich habe eine Ibanez Gio GRG170 mit einem für Ibanez typischen freischwingenden Vibrato (manch einer nennt’s auch Tremolo, die Diskussion dazu könnt ihr hier verfolgen). Bei häufigen Umstimmen zwischen Drop-D und normaler Stimmung hatte ich immer das Problem, dass sich die anderen Saiten auch verstimmten.

Umbau

Der Steg, an dem die Saiten aufhängt sind, hängt frei und wird von den Saiten auf der Vorderseite und Federn auf der Rückseite gehalten. Ändert sich die Spannung einer Seite, verstimmen sich dann halt automatisch alle anderen. Um das zu verhinden will ich nun zeigen, wie ich das System “festgestellt” habe.

Zum Start: Die Skizze - so soll es aussehen

Umbau_Gitarre_skizze

Zuerst sucht man eine kleine Holzplatte, das ungefähr so dick ist, wie der Abstand zwischen Korpus und Vibratosystem. Dann Saiten runter und die Gitarre hinten aufschrauben. Nach dem Aushängen der Federn kann man das ganze System einfach rausnehmen.

Dann die Maße auf das Holz übertragen, die alte Laubsäge raus und schön den Umriss des Vibratosystems aussägen. Die Kanten noch ein bisschen nachfeilen und dann sieht das Ganze so aus:

Umbau_Gitarre_1 Umbau_Gitarre_2

Zum Schluss das Holz auf den Metallblock stecken, alles wieder zusammenbauen, Federn einsetzen und Saiten aufziehen. Meistens liegt beim Gitarrenkauf ja noch eine zusätzliche Feder bei, um die Gitarre für dickere Saiten anzupassen. Um sicher zu gehen, dass die der Block des Vibratosystems fest aufliegt, baue ich die zusätzliche Feder auch ein (habe also insgesamt drei Federn drin) und schraube die Spannschrauben ganz fest rein.

Ergebnis: Das System sitzt bombenfest. Kein Verstimmen. Ich kann schnell umstimmen und die anderen Saiten behalten die Stimmung. (Fotos vom Ergebniss werden nachgeliefert.)

Es gibt bestimmt noch andere kreative Lösungen. Man kann zum Beispiel die Feder rausnehmen und den Vibratoblock genau anders rum verspannen (Holz auf der Rückseite einklemmen). Ich finde meine Lösung ziemlich elegant, da sie nicht verrutschen kann und rückstandsfrei wieder ausgebaut werden kann. Eins solltet ihr übrigens noch beachten: Das kleine Kabel, das zur Aufhängung der Federn geht und total unwichtig aussieht, ist die Erde der Saiten. Wenn diese fehlt brummt die Gitarre ganz nervig, wenn man die Finger nicht auf den Saiten hat.

Wiki zum Thema Web 2.0

07. Februar 2007 von Christian

wikiIm Rahmen einer Fallstudienarbeit innerhalb meines Studium habe ich zusammen mit Mike und Dirk ein Wiki zum Thema Web 2.0 erstellt. Die Installation könnt ihr hier auf dieser Seite in der Kategorie Wiki nachlesen.

Inzwischen haben wir die Arbeit präsentiert und das Wiki ist öffentlich unter wiki.technixblog.de zu erreichen.

Weiteres zur Fallstudie könnt ihr im Blog von Prof. Kern nachlesen.

Unsere Präsentation könnt ihr hier herunterladen: wiki.ppt (PowerPoint, ca. 1 MB)

Drei Tage mit Windows Vista – Tag 1

02. Februar 2007 von Marco

Dank des Microsoft Hochschulprogramms kann ich mir den Luxus leisten einfach mal Vista testweise zu installieren. Da ich eh eine neue Platte brauchte, habe ich den Neukauf zum Anlass genommen Vista raufzupacken.

Der erste Tag konnte den Erwartungen dann auch nicht gerecht werden und deshalb starte ich diese Serie. Ich gebe Vista drei Tage Zeit sich zu behaupten. Sollte Vista es nicht schaffen, kommt wieder das gute alte XP zum Einsatz. Lies den Rest des Artikels »

Wetteifern.de online!

15. Januar 2007 von Marco

Unser erstes Ruby on Rails Projekt ist nun endlich online!

start.gif
Unter dem Motto “Kein Wettskandal – Skandalwetten!!!” geht es bei der Webseite www.wetteifern.de darum der Wettkönig zu werden. Noch befindet sich das Projekt in der öffentlichen Betaphase und wird ständig erweitert.

Windows 2000, SATA, 137 GB, DMA und andere Probleme

15. Oktober 2006 von Marco

Die alte Festplatte ist voll und es muss eine neue her. Wieso veraltete Technik kaufen, also habe ich gleich eine 200 GB Samsung SATA Platte mitgenommen und noch die passenden Strom- und SATA-Kabel. Na so ein Festplatteneinbau ist ja eigentlich keine große Sache, doch das gute alte Windows 2000 sollte mir viele Steine in den Weg werfen…

Das System gestartet und die Platte wurde unter Windows nur mit einer Größe von 137 GB erkannt. Zuerst dachte ich, dass es an der MSI RS480M2 Hauptplatine lag, ein Blick ins BIOS zeigte aber die richtige Größe. Nach einiger Zeit fand ich die Lösung bei Microsoft. Trotz Service Pack 4 kann Windows 2000 leider keine 48-Bit-LBA.

Das Problem war gelöst, aber es sollte nicht dabei bleiben. Nach dem Kopieren der alten IDE Platte auf die neue SATA Platte war diese ungewöhnlich langsam und die Ursache unauffindbar. Ich probierte es mit neuen Treibern in diversen Versionen, Jumpern der Platten auf SATA 150 und auch mit einem BIOS-Update – leider ohne Erfolg. Nach stundenlanger Suche war das Problem gefunden und es lag mal wieder an Windows 2000: das Laufwerk lief nur im langsamen PIO-Modus und nicht mit DMA. Die Lösung fand sich im BIOS. Beim MSI RS480M2 kann man für den SATA-Controller den DMA-Modus auf den Wert 5 begrenzen und hat so unter Windows 2000 keine Probleme mehr.

So nervig kann das Aufrüsten sein. Glücklicherweise brachte das BIOS-Update von Version 3.5 auf 3.9 gleich noch Cool ‘n’ Quit für den Athlon 64 mit und so hatte die Aktion doch noch etwas Gutes.

Samsung Syncmaster 225BW Test (22″ TFT)

14. Oktober 2006 von Marco

Seit kurzem gibt es den Samsung Syncmaster 225BW zu kaufen. Bedingt durch seine Größe und relativ hohe Auflösung war sofort das Interesse geweckt.

Hier die technischen Daten laut Hersteller:

  • Bilddiagonale: 22″
  • Pixelabstand: 0.282 mm
  • Auflösung 1680×1050
  • Reaktionszeit: 5 ms (grau zu grau)
  • Helligkeit: 280 cd/m²
  • Verbrauch: 55 Watt
  • Blickwinkel: 160°/160°
  • Eingänge: D-SUB und DVI
  • Farben: 16.7 Mio (wohl ein 8-bit TN-Panel)
  • Besonderheiten: HDCP über DVI

Zuerst hatte ich mit dem 20er Samsung geliebäugelt, die zwei Zoll mehr fand ich dann aber sehr interessant. Da der preisliche Unterschied nicht so hoch war, habe ich das Teil einfach mal blind online bei HoH für 430 Euro inkl. Versand bestellt und nach drei Tagen wurde er mit DHL geliefert.

In der Box fanden sich Strom-, DVI- und D-SUB-Kabel. Außerdem noch so einiges an Papier, aber keine echte Anleitung, denn die ist auf der mitgelieferten CD als PDF vorhanden. Außerdem sind auf der CD noch Programme zum Einstellen der Farbe und des Monitor mit der Maus.

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